Biographisches


Manfred Fock, (auch: Dr. Fridolin Fox, Anton Hechler, Amadeus Alco, Prof. Alfonso Kotzpickel, Prof. Albert Schmetterding) 1955 in München geboren, lebt im Landkreis Fürstenfeldbruck (Obb.); verheiratet, drei erwachsene Kinder. Schule und Studium in München. Arbeitete u. a. als Handelsvertreter, Montagehelfer, Taxifahrer. In den Siebzigern bis Anfang der achtziger Jahre Mitarbeit im Trikont-Verlag sowie Unterstützung beim Aufbau der taz-Regionalredaktion München. Volontariat bei einer regionalen Wochenzeitung als Journalist. Abbruch des Volontariats und Beginn des Studiums der Sozialpädagogik.

Seit 1985 als Dipl. Sozialpädagoge (FH) im Bereich des Straffälligenhilfe und im Bereich des Täter-Opfer Ausgleichs als Mediator in Strafsachen tätig. Ausbildung zum Jugendtrainer B-Lizenz (Fußball). Zweijähriger Unterricht bei Prof. Horst Schwarzer (Richard Strauß Konservatorium) in Rezitation und Vortrag.

Künstlerischer Werdegang


1981/82 Teilnahme an den Kurzfilmtagen in München (Filmmuseum/Stadtmuseum) mit zwei ausgezeichneten Kurzfilmen (Titel: Betonfieber; Die Offenbarung).

1987: Gründung des Fangorn Verlages (in Funktion als Herausgeber und Autor als Dr. Fridolin Fox mit: Der Schoaß im Hirn). Über 20 Jahre Herausgeber der kleinsten satirischen Fußballzeitung der Welt, dem Fangorner Sportkurier. Erste Erfolge mit Sachbüchern über den Fußballsport wie Jugendfußball gestern - und heute? Im Jahre 1994. (u.a. mit Uwe Seeler, Hans-Georg Schwarzenbeck, Rainer Bonhof, Herbert Erhardt) und Der Schiedsrichter im Fußballsport im Jahre 1996 (u.a. mit Dr. Markus Merk, Günther Koch, Rainer Moritz, Desmond Morris) sowie Satiren und Theaterstücken (zusammengefasst in Die Weissagungen des Anton Hechler im Jahre 1999) über den Fußballsport. Im Jahre 1996 setzte Manfred Fock mit Der letzte Spieltag der Meistermannschaft des TSV München von 1860 ein „literarisches Denkmal“. Romane: Pohlschröder fährt S-Bahn (2000) und Der Adler von Oberrichtbach (2006). In den Jahren 2003 bis 2005 die Gartenzwerg-Trilogie und im Jahr 2008 das Buch Freibier für Schnecken. Es folgte die Komödie Braune Adler fliegen nicht (2010; veröffentlicht 2011) und das Buch Laich am Teich (2012). Weitere Veröffentlichungen und Beiträge im Mitteldeutschen Verlag (Herr der Regeln) und in Tageszeitungen.
Seit dem Jahr 2003 regelmäßige Lesungen im ganzen Bundesgebiet vornehmlich mit Geschichten aus der Gartenzwerg-Trilogie (u. a auf dem Münchner Krimifestival, Landes-und Bundesgartenschauen, Botanischen Gärten, Kleinkunstbühnen,) sowie mit Pohlschröder fährt S-Bahn und Der letzte Spieltag.

Unmaßgebliche Selbstbefragung


Literarisches Bekenntnis

Geschrieben habe ich schon immer, aber wann ich Autor geworden bin kann ich genauso wenig beantworten wie die Frage nach dem Warum.

Mein unerkanntes Talent
Quarkstollen backen. Rezept kann gerne angefordert werden.

Schönster Charakterfehler
Marmorkuchen. In sechs Minuten backfertig (Kein Fertigteig o.ä.!). Rezept und Anleitung kann angefordert werden!

Ältestes Vorbild
Edson Arantes do Nascimento (die „schwarze Perle“). Etwas kürzer: Pele.

Autoren zum immer wiederlesen
Jaroslav Hasek, Oskar M. Graf, Italo Calvino, Graham Greene.

Welche Autoren werden maßlos überschätzt
Günter Grass und natürlich Donald Duck.

Lieblingszitat
Ein Schoaß füllt noch lange keinen Blasebalg. (Dr. Fridolin Fox)

Der beste erste Satz eines Buches
Leise öffnete sich die Tür. (Fritz Walter in: „So war es“.)

Ein Lieblingsbuch
Eine empfindsame Reise in einem Automobil von Otto Julius Bierbaum.